Wie schon berichtet, hatte sich der Kammerpräsident Dr. Schmiedel in der Delegiertenversammlung vom 24.September 2009 sehr missverständlich über die Kollegen und Kolleginnen geäußert, die mit ihren Praxen mit den Zahnkliniken MEDECO in Berlin kooperieren.
Dr. Weiß ,als Delegierter der GpZ, sah sich deshalb dazu veranlasst, gegen das Protokoll der September-DV Widerspruch einzulegen, um eine Klarstellung für die Kollegenschaft zu erreichen. Folge dieses Widerspruches war eine Stellungnahme des Präsidenten Koll. Schmiedel in der DV vom 11. Februar 2010:
“..nimmt Herr Schmiedel Stellung zu seiner in der Delegiertenversammlung vom 24.09.2009 getätigten und missverständlichen Aussage bezüglich der vor einigen Jahren aus verschiedenen Gründen ablehnenden Haltung der Kollegenschaft gegenüber MEDECO. Diese Haltung gegenüber MEDECO und den dort tätigen Kollegen habe sich geändert, es sollte mit seiner Aussage kein Kollege ausgegrenzt werden. Herr Schmiedel entschuldigte sich bei Herrn Weiß für das entstandene Missverständnis“.
Diese Entschuldigung lässt für die Zukunft hoffen, dass der Umgang innerhalb der Kollegenschaft, mit Kolleginnen und Kollegen, die in größeren Praxen organisiert sind, an Normalität gewinnt. Ausgrenzungen jeder Art sollten der Vergangenheit angehören und bei Meinungsverschiedenheiten oder Fragen sollte eine faire, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte kollegiale Diskussion geführt werden. Es können sich natürlich durchaus unterschiedliche Auffassungen gegenüber stehen, diese müssen aber inhaltlich argumentatitv diskutiert werden und immer frei von persönlichen Angriffen, Verleumdungen und Polemik sein.
Wir, die gemeinsam praktizierenden Zahnärzte, wollen uns weiterhin konstruktiv an der Bewältigung der anstehenden berufspolitischen Herausforderungen beteiligen! So, wie wir dies im Rahmen der Formulierung der “Resolution zur Freiberuflichkeit” (vgl. MBZ April 2010) bereits getan haben.