Archiv für Juni 2010
KZV-Wahlinformation (2)
Mittwoch, 30. Juni 2010Einfach nur peinlich…. (ein Lesetipp)
Donnerstag, 24. Juni 2010Lesen Sie diesen Artikel auf der Website der IUZB. Verfasser ist unser Vertreter in der Delegiertenversamlung der Zahnärztekammer Berlin, Dr. Lutz-Stephan Weiß.
KZV-Wahlinformation (1)
Mittwoch, 23. Juni 2010Erinnern Sie sich noch an die “professionelle Öffentlichkeitsarbeit” des
Kollegen K.? Bitte vergessen Sie dies nicht, wenn Sie im September wählen.
IUZB und GpZ bilden gemeinsame Wahlliste
Montag, 21. Juni 2010Information zur Wahl der Mitglieder der Vertreterversammlung
der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin K.d.ö.R. vom 14. – 28. September
2010
Die zahnärztlichen Berufsverbände Gemeinsam praktizierende Zahnärzte (GpZ) in Berlin und die Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB) e. V. teilen mit, dass Mitglieder aus beiden Verbänden bei der anstehenden KZV-Wahl eine gemeinsame Wahlliste bilden werden.
- Die Mitglieder der GpZ unterstreichen durch diese Entscheidung, dass sie sich in ihrer berufspolitischen Arbeit zwar auch, aber keinesfalls nur für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in größeren Praxiskooperationen einsetzen. Denn als tagtägliche „Teamspieler“ sind sich die Mitglieder der GpZ ihrer standespolitischen Verantwortung für das Gemeinwohl der gesamten Berliner Kollegenschaft voll bewusst.
Die Mitglieder der GpZ unterstreichen mit dieser Zusammenarbeit außerdem zugleich ihre Auffassung, dass in allen drei Selbstverwaltungskörperschaften der Berliner Zahnärzteschaft ein moderner Zeitgeist von „Transparenz“ Einzug halten muss.
Die GpZ trat erstmals zur Wahl der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R. an und konnte auf Anhieb einen sicheren Sitz erringen. Ihr Delegierter, Herr Dr. Lutz-Stephan Weiß, ist seit dem 15. Juni 2010 auch Mitglied im Vorstand der IUZB.
- Die Mitglieder der IUZB verfolgen entsprechend ihrer Satzung den Auftrag und das Ziel, alle Kräfte zum Wohl der Berliner Zahnärzteschaft zu bündeln. Eine der obersten Maxime ist hierbei die Herstellung von Transparenz in der Arbeit unserer Selbstverwaltungen. Die Bildung einer gemeinsamen Wahlliste mit der GpZ ist eine logische Schlussfolgerung, da beide Wahllisten in den vergangenen zwei Jahren in allen Bereichen sehr gut und vorurteilsfrei zusammengearbeitet haben.
Die IUZB wurde im Jahre 2002 gegründet. Sie stellt in der Vertreterversammlung der KZV Berlin seit dem Jahre 2004 mit neun Sitzen die zweitstärkste Fraktion und ist somit gleichzeitig die größte Oppositionsfraktion.
gez. Dr. Lutz-Stephan Weiß (GpZ) gez. Gerhard Gneist (IUZB)
gez. Dr. Ronald Harms (GpZ) gez. Karola Hein (IUZB)
„Angst essen Seele auf“
Mittwoch, 2. Juni 2010oder wie viel Angst muss der Kollege Müller-Reichenwallner haben, wenn er einen solchen Artikel schreibt?
Der Artikel mit der Überschrift „Anträge, Ablenkungsmanöver und eine mechante Allianz“ findet sich auf der Internetseite des Verbandes der Berliner Zahnärzte. Nimmt man sich Zeit und Muße, um diesen Artikel zu lesen, so hat man nach dessen Lektüre das Gefühl eines „déjà vu´s“.
Diese hastige, wenig logische, sehr vereinfachende, z.T. hoch emotionale und sehr gestelzte „Schreibe“ kenne ich doch irgendwo her? Schnell kommt dem gewogenen Leser dann das Bild und das prägnante Profil des betreffenden Kollegen vor das innere Auge….
Nach dieser „erfrischenden“ Erkenntnis reflektiert der Leser den Inhalt.
Zunächst fällt auf, dass der Verfasser es an der kollegialen Wertschätzung gegenüber seinen zahnärztlichen Berufskollegen völlig fehlen lässt (u.a. „Fransen der Kollegenschaft“) und in einem sehr starren Lagerdenken (Zitat: „ Gneist und sein Oppositionsblock..; …. Im Auftrage der großen Blockopposition…“ ) verhaftet ist. Er reduziert recht komplexe Sachverhalte auf banale einfache Schlagworte und setzt diese in Zusammenhänge, die der Verfasser nur vermuten kann, aber als Tatsache einfach mal behauptet. Belegen kann er seine potemkinschen Dörfer nicht. Er ist leider auch nicht in der Lage sich sachlich argumentativ über die von ihm leider nur oberflächlich angerissenen Themen zu äußern. Er driftet in die Polemik ab und scheint unter einer Art Verfolgungswahn zu leiden, denn ansonsten lassen sich Textpassagen wie „(Zitat)..sich die IUZB als agentenhafter Handlanger, Informationsbeschaffer und Spion von wem auch immer andient, in fremder Dominanz also“, nicht erklären!?
Desweiteren kommt der Leser zu der Erkenntnis, dass es mit dem Demokratieverständnis des Autors nicht weit her sein kann. Er beschimpft mehrere sich in der Opposition befindliche Gruppierungen nur deshalb, weil diese das tun, was man in einer Demokratie als Opposition normalerweise tut, man hinterfragt die Maßnahmen der Regierenden und nimmt den Auftrag der parlametarischen Kontrolle wahr.
Wie muss jemand intellektuell gestrickt sein, wenn er mit dem Herrschaftswissen und der Infrastruktur der Regierenden prahlt, die Opposition als minderbemittelt bezeichnet und ihr das Recht auf eine berufspolitische Teilhabe abspricht (Zitat: „..fehlen ihnen die Ideologie, der Intellekt, die Infrastruktur, das Wissen und die Verbindung zu den Bundesgremien.“). Dieser Kollege grenzt aus und treibt bewusst einen Keil in die Kollegenschaft , die genau dies, nämlich eine Endsolidarisierung der Berliner Zahnärzteschaft, überhaupt nicht gebrauchen kann.
Diese Ausgrenzung erreicht ihren Höhepunkt, in dem der Verfasser den Kollegen Gneist und seinen Verband wiederholt in die Nähe einer ominösen „medizinischen Klinikketten GmbH“ rückt und dies als „mechante“ (miese) Allianz bezeichnet. Dadurch soll wohl eine dubiose irgendwie angstschürende Verbindung zu fiktiven „seelenlosen, sklavenähnlichen, fremdgesteuerten und die Freiberuflichkeit zerstörenden Bohr- und Zahnfabriken“ hergestellt werden. Konkret wird der Autor nicht, aber die von Ihm bezweckte Assoziation ist klar: Opposition…. GpZ….. MEDECO ….Zahnkliniken ….Teufelszeug!
Lieber und werter Kollege Müller-Reichenwallner, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber die Welt hat sich nicht nur in den letzten 15 Jahren weiter gedreht.
Vielleicht ist es Ihnen entgangen, wir, Ihre Kollegen, die Sie als MEDECO-Zahnärzte bezeichnen würden, sind seit über 15 Jahren in Berlin mit unseren Einzelpraxen in ganz normalen Praxisgemeinschaften niedergelassen, so wie Hunderte von anderen Kollegen auch. Wir sind Freiberufler, führen unsere Praxen völlig eigenverantwortlich und haben mit einer GmbH nur insoweit etwas zu tun, als das wir unsere Praxisräume von einer GmbH mieten.
Nicht mehr und nicht weniger!
Was glauben Sie, wie viel Immobilieneigentümer in Berlin GmbH´s sind und ihre Räumlichkeiten an Ärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Körperschaften und Zahnärzte vermieten? Es sind Tausende! Vielleicht zahlen auch Sie Ihre Miete an eine GmbH?!
Es scheint auch an Ihnen vorbei gegangen zu sein, obwohl Sie persönlich dabei anwesend waren, dass die GpZ sich bei der Formulierung und Verabschiedung der Resolution zur Freiberuflichkeit in der DV durch Textbeiträge besonders mit eingebracht hat. Viele Ihrer Kollegen, die ihre Praxen in der Nähe der MEDECO-Standorte führen, beauftragen seit vielen Jahren Kollegen von uns mit Ihrer Urlaubsvertretung. Hier ist ein kollegiales Vertrauen gewachsen, trotz des nicht nur verbalen Sperrfeuers einiger weniger ewig-gestriger Kollegen. Sie, lieber Kollege Müller-Reichenwallner, versuchen krampfhaft Kollegen gegen Kollegen ausspielen und schüren völlig unbegründet irgendwelche Ängste, nur um kollegiale Feindbilder für Ihren KZV-Wahlkampf aufzubauen.
Sie haben scheinbar nicht begriffen, dass die Berliner Zahnärzteschaft eine kollegiale, konstruktive und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Diskussion um berufspolitische Inhalte braucht.
Natürlich kann diese Diskussion hart in der Sache sein, aber doch nicht so platt und hetzerisch wie Ihr schriftlicher Propaganda-Erguss – das ist doch unter Niveau!
Nun muss man sich ja schon fragen, was mag den Autor zur Abfassung eines solchen Artikels bewogen haben?
Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass ihn große Ängste getrieben haben müssen. Denn, Angst essen Seele auf!
Sind es Bedenken in Bezug auf die eigene persönliche Rolle in den von der Staatsanwaltschaft geprüften und im Abschlussbericht niedergelegten Sachverhalten? Ist es die konkrete Angst vor dem Verlust von Ansehen und finanziellen Resourcen für den Fall, dass eine Wiederwahl im Rahmen der KZV-Wahl 2010 nicht klappt? Diese Fragen werden wir hier nicht beantworten können, aber jede/r Kollegin/e wird sich ihre/seine eigenen Gedanken dazu machen….., auch, wenn der Kollege Müller-Reichenwallner dies einer „Franse der Kollegenschaft“ vielleicht nicht zutraut.



