Gott sei Dank sind die Mitglieder des Verbands der Zahnärzte von Berlin nicht dazu übergegangen die Artikel ihres Vorsitzenden Kopp vor der Veröffentlichung in ihrem Blogg zu redigieren. Andersfalls wären wir nicht in den Genuss seines neuesten Elaborates (auch wir kennen Fremdworte) gekommen. Es trägt den Titel „ Eine Reise von Mater dolorosa zur Mater macerata“!
Nachdem der Kollege uns in seinen vorigen Artikeln an seinem mehr als schrägen Frauenbild, seinen erotischen und intellektuellen Vorlieben teilhaben lies, lädt er den Leser/die Leserin jetzt zu einer Reise ein, die manch religiöser Mensch vielleicht gar nicht lustig findet. Nachdem der Kollege Kopp sich bisher versuchte auf Kosten von Frauen und Menschen mit einer ostdeutschen Sozialisation zu profilieren, missbraucht er nun einen Begriff aus der christlichen Marienverehrung („mater dolorosa“) für seine propagandistischen Tiraden. Seine Verwendung von unzähligen Fremd- und Fachwörtern soll wohl ein besonderes sprachliches und intellektuelles Niveau suggerieren, doch sein inhaltliches Niveau ist kaum noch zu unterbieten.
Darüber hinaus ist der Kollege Kopp auch noch schlecht informiert oder ist er einfach nur „kop(p)flos“, weil die KZV-Wahl vor der Tür steht?
Denn, es gibt gar keine „Berliner MEDECO-GMBH“, deren „Leiter der Dr.med. Dr. med. dent. Weiss“ ist, und auch die IUZB hat mit der MEDECO GmbH keine gemeinsame Wahlliste.
Lieber Herr Kopp, hier noch einmal zum Mitschreiben:
1) Die MEDECO GmbH ist ein Bonner Immobilien-Unternehmen mit Objekten in ganz Deutschland.
Diese GmbH hat keinerlei Rechtsbeziehungen zur GpZ .
2) Ich bin nur einmal promoviert und nicht Leiter der MEDECO GmbH. Geschäftsführer dort ist Herr Dr. Dr. Haag (vgl. Impressum von www.medeco.de). Ich bin als Zahnarzt seit über 15 Jahren in eigener Praxis niedergelassen und sitze bei der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer immer hinter Ihnen. Sie hätten mich also gerne auch fragen können…
3) Die IUZB und die GpZ sind zwei völlig selbst- und eigenständige berufspolitisch aktive Gruppierungen. Insbesondere die IUZB ist ein integrierend angelegter berufspolitischer Verein. Ja Herr Kopp, auch wenn Sie es nicht glauben, es gibt wirklich auch noch nach allen Seiten hin offene Kollegen, ohne ideologisch verbrämtes Feindbild. Für die KZV-Wahl 2010 werden die IUZB und die GpZ eine gemeinsame Wahlliste bilden. Nicht mehr und nicht weniger!
Lieber Herr Kollege Kopp,
bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Sie keineswegs, in Ihren Drang sich uns allen mitzuteilen, hemmen. Eigentlich sind Sie nicht mit Geld zu bezahlen, weiter so, auf das viele viele Berliner Kollegen und Kolleginnen Ihre Artikel „lesen mögen“.
So sehe nicht nur ich es!
Ihr Dr. Lutz-Stephan Weiß