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KZV-Wahlinformation (1)
Mittwoch, 23. Juni 2010Erinnern Sie sich noch an die “professionelle Öffentlichkeitsarbeit” des
Kollegen K.? Bitte vergessen Sie dies nicht, wenn Sie im September wählen.
IUZB und GpZ bilden gemeinsame Wahlliste
Montag, 21. Juni 2010Information zur Wahl der Mitglieder der Vertreterversammlung
der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin K.d.ö.R. vom 14. – 28. September
2010
Die zahnärztlichen Berufsverbände Gemeinsam praktizierende Zahnärzte (GpZ) in Berlin und die Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB) e. V. teilen mit, dass Mitglieder aus beiden Verbänden bei der anstehenden KZV-Wahl eine gemeinsame Wahlliste bilden werden.
- Die Mitglieder der GpZ unterstreichen durch diese Entscheidung, dass sie sich in ihrer berufspolitischen Arbeit zwar auch, aber keinesfalls nur für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in größeren Praxiskooperationen einsetzen. Denn als tagtägliche „Teamspieler“ sind sich die Mitglieder der GpZ ihrer standespolitischen Verantwortung für das Gemeinwohl der gesamten Berliner Kollegenschaft voll bewusst.
Die Mitglieder der GpZ unterstreichen mit dieser Zusammenarbeit außerdem zugleich ihre Auffassung, dass in allen drei Selbstverwaltungskörperschaften der Berliner Zahnärzteschaft ein moderner Zeitgeist von „Transparenz“ Einzug halten muss.
Die GpZ trat erstmals zur Wahl der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R. an und konnte auf Anhieb einen sicheren Sitz erringen. Ihr Delegierter, Herr Dr. Lutz-Stephan Weiß, ist seit dem 15. Juni 2010 auch Mitglied im Vorstand der IUZB.
- Die Mitglieder der IUZB verfolgen entsprechend ihrer Satzung den Auftrag und das Ziel, alle Kräfte zum Wohl der Berliner Zahnärzteschaft zu bündeln. Eine der obersten Maxime ist hierbei die Herstellung von Transparenz in der Arbeit unserer Selbstverwaltungen. Die Bildung einer gemeinsamen Wahlliste mit der GpZ ist eine logische Schlussfolgerung, da beide Wahllisten in den vergangenen zwei Jahren in allen Bereichen sehr gut und vorurteilsfrei zusammengearbeitet haben.
Die IUZB wurde im Jahre 2002 gegründet. Sie stellt in der Vertreterversammlung der KZV Berlin seit dem Jahre 2004 mit neun Sitzen die zweitstärkste Fraktion und ist somit gleichzeitig die größte Oppositionsfraktion.
gez. Dr. Lutz-Stephan Weiß (GpZ) gez. Gerhard Gneist (IUZB)
gez. Dr. Ronald Harms (GpZ) gez. Karola Hein (IUZB)
Vorstandswahl oder “same procedure like last…”
Dienstag, 3. Februar 2009In der Delegiertenversammlung vom 29. Januar 2009 galt es dann den Vorstand der Zahnärztekammer zu wählen. Nachdem die Gesamtzahl der Mitglieder, wie in den Vorjahren, mit 7 Kollegen festgelegt wurde, ging es geschäftsmäßig zur Wahl. Geschäftsmäßig soll heißen, dass die altbekannten Gesichter wieder antraten und die Mehrheitsfraktionen (Verband der Zahnärzte von Berlin mit 13 Stimmen, der Freie Verband mit 8 Stimmen, die kleine, aber “feine” Liste Dr. Schmiedel (der Mann allein ist scheinbar Programm, mit 2 Sitzen) plus deren “Steigbügelhalter”, die jeweilige Wahl zu einer Formsache machten. Man hatte den Eindruck, es wären vorher in “Klausur” schon Probeabstimmungen durchgeführt worden.
Die Listenführer der oppositionellen Gruppierungen (Franktion Gesundheit, IUZB und BUZ) konnten zumindest eine kurze Aussprache vor der Wahl zum Kammerpräsidenten erzwingen, nachdem der Versammlungsleiter (Hr. Biker) diese zunächst nicht zulassen wollte! Die Koll. Scharf, Kampmann, Gneist, Dohmeier de Haan und Nachtweh machten in ihren Statements deutlich, warum sie den Kandidaten Schmiedel für nicht wählbar erachteten. Ein wesentliches Argument gegen den Koll. Schmiedel sei, dass er in der Vergangenheit gezeigt habe, dass er ein Polarisierer und kein Integierer sei. Er sei nicht in der Lage die Zahnärzteschaft zu einen, da er in “Lagern” denke und z.T. höchst problemtische Äußerungen von sich gegeben habe (” mit den Briefen der…, würde er sich den … abwischen” etc.). Ein Präsident müsse aber der Repräsentant und Vertreter aller Zahnärzte/Zahnärztinnen sein und dürfe nicht einige Gruppierungen vorziehen.
Danach wurde geheim gewählt und folgende Kollegen wurden in einzelnen Wahlgängen gewählt:
- Präsident Koll. Schmiedel mit 27 Ja-Stimmen
- Vize Koll. Dipl. Stom. Geist mit 27 Ja-Stimmen
- ZFA-Referat Koll. Dobberstein mit 26 Ja-Stimmen
- Fortbildungsreferat Koll. Dreyer mit 25 Ja-Stimmen
- Referat Praxisführung Koll. Heegewaldt mit 32 Ja-Stimmen
- GOZ-Referat Koll. Kesler mit 31 Ja-Stimmen
- Berufsrechts-Referat Koll. Kuhn mit 26 Ja-Stimmen
Damit war der Vorstand gewählt – allerdings gab es vor der Wahl des Kollegen Kuhn eine vom Koll. Weiß (Gemeinsam praktizierende Zahnärzte) beantragte Aussprache zur Eignung des Koll. Kuhn für das Referat Berufsrecht. Der Koll. Weiß erklärte sehr dezidiert, warum er den Koll. Kuhn gerade für dieses Referat für absolut ungeeignet und unwählbar hält. Es schloß sich dann eine sehr emotionale Aussprache an, aber dazu an anderer Stelle mehr.
Fazit: Der neue Vorstand ist eigentlich der alte, mit marginalen personellen Änderungen.
Wahlergebnis
Freitag, 30. Januar 2009Ergebnis der Wahl der Mitglieder der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin 2008
Wahlberechtigte: 5.005 Mitglieder
Gewählt haben: 2.215 Mitglieder
Gültige Stimmen: 2.166
Wahlbeteiligung: 44,26 %
Die gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf die Wahlvorschläge und führen zu einer folgenden Anzahl von Sitzen/Vertretern pro Wahlvorschlag:
Wahlvorschlag 1: „MKG – nicht nur Chirurgie”
69 Stimmen (3, 19 %) = 1 Sitz
Wahlvorschlag 2: Liste für freiberufliche Selbstgestaltung
13 Stimmen (0,60 %) = kein Sitz
Wahlvorschlag 3: Verband der Zahnärzte von Berlin e. V.
542 Stimmen (25,03 %) = 13 Sitze
Wahlvorschlag 4: Fraktion Gesundheit
260 Stimmen (12,01 %) = 6 Sitze
Wahlvorschlag 5: FREIE LISTE FL – Zahnärzte Berlin-Brandenburg e. V.
82 Stimmen (3,79 %) = 1 Sitz
Wahlvorschlag 6: ZahnÄrzte im NAV-Virchow-Bund
85 Stimmen (3,93 %) = 2 Sitze
Wahlvorschlag 7: Liste Dr. Schmiedel
119 Stimmen (5,50 %) = 2 Sitze
Wahlvorschlag 8: BUZ – Besser für Uns Zahnärzte
154 Stimmen (7,11 %) = 3 Sitze
Wahlvorschlag 9: Frauen in die Berufspolitik
70 Stimmen (3,24 %) = 1 Sitz
Wahlvorschlag 10: Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB) e. V.
318 Stimmen (14,69 %) = 7 Sitze
Wahlvorschlag 11: „Gemeinsam praktizierende Zahnärzte” (GpZ)
73 Stimmen = 3,37 %) = 1 Sitz
Wahlvorschlag 12: „Dr. Bender, Schafir und Shrage”
19 Stimmen (0,88 %) = kein Sitz
Wahlvorschlag 13: Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V., Landesverband Berlin
362 Stimmen (16,72 %) = 8 Sitze
Gewählt wurden folgende Personen:
Wahlvorschlag 1 /”MKG – nicht nur Chirurgie”
1 Dr. Dr. Bernd Schiller
Wahlvorschlag 3 / Verband der Zahnärzte von Berlin e. V.
1 Dr. Wolfgang Kopp
2 Dr. Karsten Heegewaldt
3 Dr. Gabriele Blumenthal-Barby
4 Dr. Helmut Kesler
5 Dr. Jörg Meyer
6 Dr. Dietmar Kuhn
7 ZA Andreas Müller-Reichenwallner
8 Prof. Dr. Klaus-Peter Lange
9 Dr. Ingo Rellermeier
10 Dr. Jörg-Peter Husemann
11 ZA Hans-Ulrich Schrinner
12 Dr. Alexander Moegelin
13 Dr. Franz-Josef Cwiertnia
Wahlvorschlag 4 / Fraktion Gesundheit
1 ZA Heinz-Peter Scharf
2 ZA Winnetou Kampmann
3 ZÄ Ingrid Salzmann
4 Dr. Heinrich Schleithoff
5 ZA Karl-Heinz Bingen
6 Dr. Angela Demmer
Wahlvorschlag 5 / FREIE LISTE FL – Zahnärzte Berlin-Brandenburg e. V.
1 Dr. Herbert Rukat
Wahlvorschlag 6 / ZahnÄrzte im NAV-Virchow-Bund
1 Dr. Almut Gerlach
2 ZÄ Edeltraud Jakobczyk
Wahlvorschlag 7 / Liste Dr. Schmiedel
1 Dr. Wolfgang Schmiedel
2 ZA Michael Müller
Wahlvorschlag 8 / BUZ – Besser für Uns Zahnärzte
1 Dr. Heinz-Helmut Dohmeier-de Haan
2 Dr. Peter Nachtweh
3 Dr. Eberhard Schütte
Wahlvorschlag 9 / Frauen in die Berufspolitik
1 Dr. Lore Gewehr
Wahlvorschlag 10 / Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB) e. V.
1 ZA Gerhard Gneist
2 ZA Olaf Cornehlsen
3 ZÄ Karola Hein
4 ZA Frank Bloch
5 Dr. Andreas Hessberger
6 Dr. Jörg-Dietrich Granzow
7 Dr. Peter Zemlin
Wahlvorschlag 11 / „Gemeinsam praktizierende Zahnärzte” (GpZ)
1 Dr. Lutz-Stephan Weiß
Wahlvorschlag 13 / Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V., Landesverband Berlin
1 Dipl.-Stom. Karsten Geist
2 ZA Ingmar Dobberstein
3 Dr. Jürgen Gromball
4 Dr. Dr. h. c. Florian Sachs
5 Dr. Marius Radtke
6 ZA Albert Essink
7 ZÄ Eleni Kapogianni
8 ZA Bertram Steiner


