In gemeinsamer KZV-Wahlliste mit

Archiv für die Kategorie „zahnärztliche Selbstverwaltung“

KZV-Wahlinformation (5)

Sonntag, 5. September 2010

Bitte lesen Sie auch die Hintergrundinformationen zu diesem Thema. Sie finden diese auf den Internetseiten der IUZB , der BUZ und natürlich auch in unserem Archiv zum Thema “Versorgungswerk“.

KZV-Wahlinformation (4)

Mittwoch, 1. September 2010

Liste 3 / unsere Kandidaten für die KZV-Wahl

Montag, 30. August 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mittlerweile wurden die offiziellen Wahlschreiben der zur Wahl stehenden Listen von der KZV an alle Wahlberechtigte/n versandt. Auch von uns, der gemeinsamen Wahlliste IUZB/GpZ erhalten Sie ein Informationsschreiben.

Da bei einer Wahl sowohl Inhalte und Ziele, als auch Personen zur Wahl stehen, möchten wir Ihnen hier die Möglichkeit geben, sich in aller Ruhe über unsere Kandidatinnen/Kandidaten zu informieren. Wir bitten Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Wählen Sie Liste  3!

Wir sind die Wahlliste mit der Nummer 3!

Montag, 16. August 2010

Der gemeinsamen Wahlliste der IUZB und der GpZ wurde für die anstehende Wahl zur Vollversammlung der KZV Berlin (14. bis zum 28.September 2010) die Listenummer 3 zu gelost!

Also, nicht nur alle guten Dinge sind 3…..; wählen Sie Liste 3!

Eine weitere Union der Vernunft..

Samstag, 10. Juli 2010

Mehrere Berliner Berufsverbände folgen dem Beispiel der IUZB und der GpZ und bilden eine weitere gemeinsame Wahlliste für die KZV Wahl im September diesen Jahres. Die dortigen Kolleginnen und Kollegen haben in der Vergangenheit ebenfalls viel persönliches Engagement an den Tag gelegt, um Mißstände und Selbstbedienung in den zahnärztlichen und berufsständischen Körperschaften offen zu legen.

Glückwunsch zu dieser Entscheidung – die Union der Vernunft und Transparenz wächst!

Jahr für Jahr…..

Mittwoch, 7. Juli 2010
  • Jahr für Jahr hat der Vorstand dem Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) Einsicht in Konten verweigert, über welche Gelder von Vergleichen des Vorstandes zum Nachteil der Kollegenschaft flossen.
  • Jahr für Jahr wurde dem RPA auch Einsicht in den Schriftverkehr zu diesen Vergleichen verweigert. Ebenso wurde fast immer dem RPA die Einsicht in die Vorstandsprotokolle verweigert. Die zuständigen Vorstandsmitglieder waren der Meinung, dass der RPA die Umstände geistig nicht richtig einordnen könnte.
  • Jahr für Jahr hat der RPA erfolglos beanstandet, dass Sitzungsgelder für jede Art von Festivitäten gezahlt wurden. Die Krönung war eine Sonderzahlung, damit die Mitglieder der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung sich einen bunten Abend leisten konnten.
  • Jahr für Jahr haben einzelne Kollegen auffallend oft Sitzungszeiten um wenige Minuten überzogen, um in den Genuss höherer Zahlungen zu kommen.
  • Jahr für Jahr wurden Sitzungsgelder für Fahrtzeiten innerhalb Berlins bezahlt, obwohl ein Vorstandsbeschluss dies ausdrücklich untersagt. Es wurden sogar Essenspauschalen bezahlt, obwohl man zu einer Geburtstagsfeier eingeladen war.

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Jahr für Jahr wurde Besserung versprochen, aber nichts geschah.

Trotz allem haben Jahr für Jahr die Vertreter des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte und des Verbandes der Zahnärzte von Berlin in der Vertreterversammlung den Vorstand entlastet, ihm somit die höchste Ehre für sein Verhalten zukommen lassen.

Die Mitglieder dieser Verbände hielten es auch für ehrenhaft, dass der Vorstand jede Pietät vermissen ließ und sich für die Teilnahme an der Beerdigung eines verdienten Kollegen und für die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für verfolgte und getötete Kollegen durch das Naziregime sich Sitzungsgeld genehmigte.

Ebenso ehrenhaft war es auch, dass sich die Kollegen Dr. Husemann und Dr. Meyer mit falschen Angaben Presseausweise erschwindelten und die Kosten hierfür der KZV überließen.

Es war auch jahrelang ehrenhaft, dass Besprechungen während der Dienstzeit kurzerhand ins nächste Lokal verlegt wurden, weil dann Sitzungsgeld kassiert und der dabei stattfindende alkoholische Konsum der KZV in Rechnung gestellt werden konnte.

Um dem Ganzen dann die Krone aufzusetzen, haben diese Mitglieder mit ihrer Mehrheit in der Vertreterversammlung mit der Kollegin Jakobczyk (Wahlliste ZahnÄrzte im NAV-Virchow-Bund) und dem Kollegen Dr. Gerstenberger (Freier Verband Deutscher Zahnärzte) zwei weitere Mitglieder in den RPA berufen, die einen eigenen geschönten Meinungsbericht verfassten, auf dessen Grundlage dann die Entlastung des Vorstandes erfolgte.

Für dieses unethische und dem (zahn)ärztlichen Ethos widersprechende Fehlverhalten fehlt den Führern dieser beiden Verbände und ihrer Satellitenwahllisten jedes Verantwortungsbewusstsein.

Stattdessen wird sogar auch noch eine Entschuldigung für eine zu Recht ausgesprochene Strafanzeige verlangt.

Falls Sie uns nicht glauben, so fordern Sie vom KZV-Vorstand doch mal den über 130 Seiten umfassenden Ermittlungsbericht des Berliner Landeskriminalamtes an. Jede Wette, dass Sie in nicht erhalten werden – warum wohl?!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Kollegen Klutke (früher Verband der Zahnärzte von Berlin, jetzt Freie Liste) und Dr. Dohmeier- de Haan (BUZ), hat Dr. Palloks (IUZB) als Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss der KZV Berlin trotz vieler Anfeindungen und Unterstellungen dazu beigetragen, dass damit begonnen wurde, diesen Sumpf endgültig trocken zu legen!

Es ist aber davon auszugehen, dass im Keller der KZV Berlin noch viele Leichen schlummern. Mit Ihrem klaren Votum für einen Wechsel in der KZV sorgen sie dafür, dass diese Vetternwirtschaft beendet wird und endlich Transparenz und Kollegialität zum Vorteil aller Kolleginnen und Kollegen Einzug in unsere KZV halten wird.

Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Stimme!

Keine Stimme dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte!

Dr. Husemann und Dr. Pochhammer gehören abgewählt!

Deshalb auch keine Stimme dem Verband der Zahnärzte von Berlin!

IUZB/GpZ – Die bessere Wahl !


Wieder ein echter „Kopp“ zum Sammeln…

Freitag, 2. Juli 2010

Gott sei Dank sind die Mitglieder des Verbands der Zahnärzte von Berlin nicht dazu übergegangen die Artikel ihres Vorsitzenden Kopp vor der Veröffentlichung in ihrem Blogg zu redigieren. Andersfalls  wären wir nicht in den Genuss seines neuesten Elaborates (auch wir kennen Fremdworte) gekommen. Es trägt den Titel „ Eine Reise von Mater dolorosa zur Mater macerata“!

Nachdem der Kollege uns in seinen vorigen Artikeln an seinem mehr als schrägen Frauenbild, seinen erotischen und intellektuellen Vorlieben teilhaben lies, lädt er den Leser/die Leserin jetzt zu einer Reise ein, die manch religiöser Mensch vielleicht gar nicht lustig findet. Nachdem der Kollege Kopp sich bisher versuchte auf Kosten von Frauen und Menschen mit einer ostdeutschen Sozialisation zu profilieren, missbraucht er nun einen Begriff aus der christlichen Marienverehrung („mater dolorosa“) für seine propagandistischen  Tiraden. Seine Verwendung  von unzähligen Fremd- und Fachwörtern soll wohl ein besonderes sprachliches und intellektuelles Niveau suggerieren, doch sein inhaltliches Niveau ist kaum noch zu unterbieten.

Darüber hinaus ist der Kollege Kopp auch noch schlecht informiert oder ist er einfach nur „kop(p)flos“, weil die KZV-Wahl vor der Tür steht?

Denn, es gibt gar keine „Berliner MEDECO-GMBH“, deren „Leiter der  Dr.med. Dr. med. dent. Weiss“ ist, und auch die IUZB hat mit der MEDECO GmbH keine gemeinsame Wahlliste.

Lieber Herr Kopp, hier noch einmal zum Mitschreiben:

1) Die MEDECO GmbH ist ein Bonner Immobilien-Unternehmen mit Objekten in ganz Deutschland.

Diese GmbH hat keinerlei Rechtsbeziehungen zur GpZ .

2) Ich bin nur einmal promoviert  und nicht Leiter der MEDECO GmbH. Geschäftsführer dort ist Herr Dr. Dr. Haag (vgl. Impressum von www.medeco.de). Ich bin als Zahnarzt seit über 15 Jahren in eigener Praxis niedergelassen und sitze bei der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer immer hinter Ihnen. Sie hätten mich also gerne auch fragen können…

3) Die IUZB und die GpZ sind zwei völlig selbst- und eigenständige berufspolitisch aktive Gruppierungen. Insbesondere die IUZB ist ein integrierend angelegter berufspolitischer Verein. Ja Herr Kopp, auch wenn Sie es nicht glauben, es gibt wirklich auch noch nach allen Seiten hin offene Kollegen, ohne ideologisch verbrämtes Feindbild. Für die KZV-Wahl 2010 werden die IUZB und die GpZ eine gemeinsame Wahlliste bilden. Nicht mehr und nicht weniger!

Lieber Herr Kollege Kopp,

bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte Sie keineswegs, in Ihren Drang sich uns allen mitzuteilen, hemmen. Eigentlich sind Sie nicht mit Geld zu bezahlen, weiter so, auf das viele viele Berliner Kollegen und Kolleginnen Ihre Artikel „lesen mögen“.

So sehe nicht nur ich es!

Ihr Dr. Lutz-Stephan Weiß

IUZB und GpZ bilden gemeinsame Wahlliste

Montag, 21. Juni 2010

Information zur Wahl der Mitglieder der Vertreterversammlung

der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin K.d.ö.R. vom 14. – 28. September

2010


Die zahnärztlichen Berufsverbände Gemeinsam praktizierende Zahnärzte (GpZ) in Berlin und die Initiative Unabhängige Zahnärzte Berlin (IUZB) e. V. teilen mit, dass Mitglieder aus beiden Verbänden bei der anstehenden KZV-Wahl eine gemeinsame Wahlliste bilden werden.

  • Die Mitglieder der GpZ unterstreichen durch diese Entscheidung, dass sie sich in ihrer berufspolitischen Arbeit zwar auch, aber keinesfalls nur für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in größeren Praxiskooperationen einsetzen. Denn als tagtägliche „Teamspieler“ sind sich die Mitglieder der GpZ ihrer standespolitischen Verantwortung für das Gemeinwohl der gesamten Berliner Kollegenschaft voll bewusst.

Die Mitglieder der GpZ unterstreichen mit dieser Zusammenarbeit außerdem zugleich ihre Auffassung, dass in allen drei Selbstverwaltungskörperschaften der Berliner Zahnärzteschaft ein moderner Zeitgeist von „Transparenz“ Einzug halten muss.

Die GpZ trat erstmals zur Wahl der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin K.d.ö.R. an und konnte auf Anhieb einen sicheren Sitz erringen. Ihr Delegierter, Herr Dr. Lutz-Stephan Weiß, ist seit dem 15. Juni 2010 auch Mitglied im Vorstand der IUZB.

  • Die Mitglieder der IUZB verfolgen entsprechend ihrer Satzung den Auftrag und das Ziel, alle Kräfte zum Wohl der Berliner Zahnärzteschaft zu bündeln. Eine der obersten Maxime ist hierbei die Herstellung von Transparenz in der Arbeit unserer Selbstverwaltungen. Die Bildung einer gemeinsamen Wahlliste mit der GpZ ist eine logische Schlussfolgerung, da beide Wahllisten in den vergangenen zwei Jahren in allen Bereichen sehr gut und vorurteilsfrei zusammengearbeitet haben.

Die IUZB wurde im Jahre 2002 gegründet. Sie stellt in der Vertreterversammlung der KZV Berlin seit dem Jahre 2004 mit neun Sitzen die zweitstärkste Fraktion und ist somit gleichzeitig die größte Oppositionsfraktion.

gez. Dr. Lutz-Stephan Weiß (GpZ)                  gez. Gerhard Gneist (IUZB)

gez. Dr. Ronald Harms (GpZ)                           gez. Karola Hein (IUZB)


„Angst essen Seele auf“

Mittwoch, 2. Juni 2010

oder wie viel Angst muss der Kollege Müller-Reichenwallner haben, wenn er einen solchen Artikel schreibt?

Der Artikel mit der Überschrift „Anträge, Ablenkungsmanöver und eine mechante Allianz“ findet sich auf der Internetseite des Verbandes der Berliner Zahnärzte. Nimmt man sich Zeit und Muße, um diesen Artikel zu lesen, so hat man nach dessen Lektüre das Gefühl eines „déjà  vu´s“.

Diese hastige, wenig logische, sehr vereinfachende, z.T. hoch emotionale und sehr gestelzte „Schreibe“ kenne ich doch irgendwo her? Schnell kommt dem gewogenen Leser dann das Bild und das prägnante Profil des betreffenden Kollegen vor das innere Auge….

Nach dieser „erfrischenden“ Erkenntnis reflektiert der Leser den Inhalt.

Zunächst fällt auf, dass der Verfasser es an der kollegialen Wertschätzung gegenüber seinen zahnärztlichen Berufskollegen völlig fehlen lässt  (u.a. „Fransen der Kollegenschaft“) und in einem sehr starren Lagerdenken (Zitat: „ Gneist und sein Oppositionsblock..; …. Im Auftrage der großen Blockopposition…“ ) verhaftet ist. Er reduziert recht komplexe Sachverhalte auf banale einfache Schlagworte und setzt diese in Zusammenhänge, die der Verfasser nur vermuten kann, aber  als Tatsache einfach mal behauptet. Belegen kann er seine potemkinschen Dörfer nicht. Er ist leider auch nicht in der Lage sich sachlich argumentativ über die von ihm leider nur oberflächlich angerissenen Themen zu äußern. Er driftet in die Polemik ab und scheint unter einer Art Verfolgungswahn zu leiden, denn ansonsten lassen sich Textpassagen wie „(Zitat)..sich die IUZB als agentenhafter Handlanger, Informationsbeschaffer und Spion von wem auch immer andient, in fremder Dominanz also“, nicht erklären!?

Desweiteren kommt der Leser zu der Erkenntnis, dass es mit dem Demokratieverständnis des Autors nicht weit her sein kann. Er beschimpft mehrere sich in der Opposition befindliche Gruppierungen  nur deshalb, weil diese das tun, was man in einer Demokratie als Opposition normalerweise tut, man hinterfragt die Maßnahmen der Regierenden und nimmt den Auftrag der parlametarischen Kontrolle wahr.

Wie muss jemand intellektuell gestrickt sein, wenn er mit dem Herrschaftswissen und der Infrastruktur der Regierenden prahlt, die Opposition als minderbemittelt bezeichnet und ihr das Recht auf eine  berufspolitische Teilhabe abspricht (Zitat: „..fehlen ihnen die Ideologie, der Intellekt, die Infrastruktur, das Wissen und die Verbindung zu den Bundesgremien.“).  Dieser Kollege grenzt aus und treibt bewusst einen Keil in die Kollegenschaft , die genau dies, nämlich eine Endsolidarisierung der Berliner Zahnärzteschaft, überhaupt nicht gebrauchen kann.

Diese Ausgrenzung erreicht ihren Höhepunkt, in dem der Verfasser den Kollegen Gneist und seinen Verband wiederholt in die Nähe einer ominösen „medizinischen Klinikketten GmbH“ rückt und dies als „mechante“ (miese) Allianz bezeichnet. Dadurch soll wohl eine dubiose irgendwie  angstschürende  Verbindung zu fiktiven „seelenlosen, sklavenähnlichen, fremdgesteuerten und die Freiberuflichkeit zerstörenden Bohr- und Zahnfabriken“ hergestellt werden.  Konkret wird der Autor nicht, aber die von Ihm bezweckte  Assoziation ist klar: Opposition…. GpZ….. MEDECO ….Zahnkliniken ….Teufelszeug!

Lieber und werter Kollege Müller-Reichenwallner, Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber die Welt hat sich nicht nur in den letzten 15 Jahren weiter gedreht.

Vielleicht ist es Ihnen entgangen, wir, Ihre Kollegen, die Sie als MEDECO-Zahnärzte bezeichnen würden, sind seit über 15 Jahren in Berlin mit unseren Einzelpraxen in ganz normalen Praxisgemeinschaften niedergelassen, so wie Hunderte von anderen Kollegen auch. Wir sind Freiberufler, führen unsere Praxen völlig eigenverantwortlich und haben mit einer GmbH nur insoweit etwas zu tun, als das wir unsere Praxisräume von einer GmbH mieten.

Nicht mehr und nicht weniger!

Was glauben Sie, wie viel Immobilieneigentümer in Berlin GmbH´s sind und ihre Räumlichkeiten an Ärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Körperschaften und Zahnärzte vermieten? Es sind Tausende! Vielleicht zahlen auch Sie Ihre Miete an eine GmbH?!

Es scheint auch an Ihnen vorbei gegangen zu sein, obwohl Sie persönlich dabei anwesend waren, dass die GpZ sich bei der Formulierung und Verabschiedung der Resolution zur Freiberuflichkeit in der DV durch Textbeiträge besonders  mit eingebracht hat. Viele Ihrer Kollegen, die ihre Praxen in der Nähe der MEDECO-Standorte führen, beauftragen seit vielen Jahren Kollegen von uns mit Ihrer Urlaubsvertretung. Hier ist ein kollegiales Vertrauen gewachsen, trotz des nicht nur verbalen Sperrfeuers einiger weniger ewig-gestriger Kollegen. Sie, lieber Kollege Müller-Reichenwallner, versuchen krampfhaft Kollegen gegen Kollegen ausspielen und schüren völlig unbegründet irgendwelche Ängste, nur um kollegiale Feindbilder für Ihren KZV-Wahlkampf aufzubauen.

Sie haben scheinbar nicht begriffen, dass die Berliner Zahnärzteschaft eine kollegiale, konstruktive und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Diskussion um berufspolitische Inhalte braucht.

Natürlich kann diese Diskussion hart in der Sache sein, aber doch nicht so platt und hetzerisch wie Ihr schriftlicher Propaganda-Erguss – das ist doch unter Niveau!

Nun muss man sich ja schon fragen, was mag den Autor zur Abfassung eines solchen Artikels bewogen haben?

Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass ihn große Ängste getrieben haben müssen. Denn, Angst essen Seele auf!

Sind es Bedenken in Bezug auf die eigene persönliche Rolle in den von der Staatsanwaltschaft geprüften und im Abschlussbericht niedergelegten Sachverhalten? Ist es die konkrete Angst vor dem Verlust von Ansehen und finanziellen Resourcen für den Fall, dass eine Wiederwahl im Rahmen der KZV-Wahl 2010 nicht klappt? Diese Fragen werden wir hier nicht beantworten können, aber jede/r Kollegin/e wird sich ihre/seine eigenen Gedanken dazu machen….., auch, wenn der Kollege Müller-Reichenwallner dies einer „Franse der Kollegenschaft“ vielleicht nicht zutraut.

Das Dilemma des Kollegen K. oder macht Öffentlichkeitsarbeit glücklich?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Der Kollege K. ist Mitglied des Vorstandes der Zahnärztekammer Berlin und war als solcher im RTL-Fernsehen zu sehen. Wir berichteten am 24. Februar 2010 über diese Sendung:.

In der letzten Delegiertenversammlung (06.05.2010) fragte der Kollege Weiß (GpZ), ob

a) der Kollege K. mit dem Verlauf und dem Ergebnis seines Fernsehauftrittes zufrieden sei

und

b) ob dieser Auftritt mit dem Vorstand abgestimmt war?

Bevor der Kollege K. selbst Stellung nehmen konnte, sprang ihm sein für seine Fürsorglichkeit bekannter Kammerpräsident bei, in dem dieser die bisherigen Verdienste des Kollegen K. besonders hervor hob und erst zum Schluss etwas zum Fernsehauftritt seines Kollegen K. sagte. Es fielen die Attribute:

-          „dumm gelaufen“

-          „sehr unglücklich“

-          „die Zusammenarbeit mit RTL war ein großer Fehler“

-          „eine nochmalige Zusammenarbeit kommt nicht in Frage / „wir machen das nicht mehr“ u.a.

Dann endlich konnte der Kollege K. auch selbst etwas sagen. Er war sichtlich zerknirscht und musste ebenfalls zugeben, dass „die Sache sehr dumm gelaufen sei“.  Interessant war die Aussage, dass der Vorstand davon sprach, „dass die Intention des RTL-Berichts im Vorneherein schon deutlich war, der Bericht eigentlich vorher schon fertig und zudem klar war, dass bestimmte namentlich bekannte Kollegen mit verdeckter Kamera in ihren Praxen gefilmt werden sollten“.

Der Vorstand sei im Sinne einer Schadensbegrenzung für die Berliner Zahnärzteschaft aktiv geworden, allerdings habe RTL dem Vorstand später keinerlei Mitsprache, Gestaltungs- oder Autorisationsrechte in Bezug auf die fertige Darstellung im Fernsehen eingeräumt.

Der später im Fernsehen bei RTL veröffentlichte Filmtrack mit dem Koll. K. als neutralen Gutachter wurde während zweier Drehabende in der Praxis des Kollegen gedreht. Der Kollege K. entschuldigte sich mehrfach für die nach seiner Meinung gänzlich misslungene Sendung und fand vor Betroffenheit kaum Worte. Es schloss sich eine engagierte Diskussion in der DV an. Fazit war, dass der Kammervorstand zukünftig solche Ansinnen der Presse  ablehnen wolle.

Eines wurde aber ebenfalls deutlich: Die nach Aussage des Kollegen K. bei den Dreharbeiten persönlich anwesende Leiterin der Pressestelle, Frau D., vom Vorstand als absoluter Medienprofi bezeichnet, konnte den Vorstand und besonders den Kollegen K. nicht vor einem solchen „medialen Super-GAU“ bewahren. Schade!